Posts Tagged ‘Trends’
Advertising 2020
Wie sieht Werbung im Jahre 2020 aus? Mark Earls und John V Willshire geben auf 41 Folien ihre Sichtweise dazu:
Nicht alles komplett neu, aber sehr inspirierend.
Top Digital Trends 2013 Präsentation
Die “Trends-Saison” beginnt. Überall liest man, was nächstes Jahr an Top Trends stattfinden wird. Auch hier, in diesem Blog werde ich demnächst meine Einschätzung abgeben. Vorher sammele ich aber. Zum Beispiel diese Präsentation:
Ansätze für die Agenturen der Zukunft.
Vier Herausforderungen für Agenturen der Zukunft und wie man diesen begegnen sollte. Ergebnisse einer Studie, an der eine Kollegin von mir teilgenommen hat.
Das Glaskugelspiel: Trends für 2012 – hier ist eine Metaliste.
Die erste Woche des neuen Jahres ist vorbei und ich habe die letzten Tage damit verbracht, alle möglichen Vorhersagen und Glaskugelguckerein zu lesen.
Hier ist nun eine “constant work in progress” Liste mit Trends, die zumindest weitestgehend mit Social Media oder Digital Marketing zu tun haben.
- Auf horizont.net findet man die Einschätzungen von Entscheidern aus Marketing, Agenturen, Medien und Digital über die Herausforderungen in 2012. (Der Teil über die Agenturen fängt hier an)
- t3n hat diverse Experten wie Mirko Lange, Richard Gutjahr und Christoph Kappes über die Megatrends 2012 befragt.
- Brian Solis trifft Vorsagen über die Evolution des Social Business, “Big Data”, Mobile, wie auch die Challenges für Marketers.
- Die Punkte von Brian Solis stammen aus diesem Report, in dem noch sehr viel mehr Experten ihre Vorhersagen wagen.
- Der Social Media Examiner hat einige Experten aus ihrem eigenen Autorenpool befragt und listet 30 Social Media Vorhersagen auf.
- Ein Sneak Preview eines Artikels der Ad Club News verrät nicht viel neues und schon gar nichts, worüber man sich nächstes Jahr den Kopf zerbrechen sollte.
- Neunetz featured einen Rückblick auf 2011 und einen Ausblick auf 2012.
- Eine Reihe von Experten aus den USA beantwortet auf Hubspot.com drei Fragen zu Social Media in 2012.
- John Bell von Ogilvy startet eine Reihe von “Actionable Predictions” mit dem Thema “Comprehensive Content Strategy“
- Auch “MarketingProfs” auf LinkedIn hat 12 Vorhersagen formuliert. Da die hinter einer Register-Wall versteckt sind (und damit ist nicht der Login von LinkedIn gemeint), sollte man die lieber hier nachlesen.
Ach ja. Was sonst noch so in 2012 passieren wird, steht hier.
Natürlich reicht es nicht aus, sich nur 1x pro Jahr über Trends zu informieren. Wenn die Entwicklung im digitalen Bereich mit solch einer hohen Taktung weiter voranschreitet wie die letzten 2-3 Jahre, dann müsste man sich jeden Monat erneut darüber informieren was neu ist und sich insbesondere Gedanken darüber machen, was zeitnah (d.h. innerhalb der nächsten 6-18 Monate) den Sprung über den berühmten “Chasm” zur Early Majority schaffen kann.
Meine eigene Liste? Eigentlich wollte ich keine machen. Aber nun doch. Ihr findet sie hier.
Digital Marketing Einschätzungen für 2012
Eigentlich wollte ich mich dem Trend, die Trends für 2012 aufzuzeigen, entziehen. Nun mache ich es doch, nenne es aber “Einschätzungen”, denn Vorhersagen sind, wie anderswo schon mal von jemanden sehr viel berühmteren gesagt, sehr schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.
Hier sind also meine Einschätzungen, wo die Reise nächstes Jahr hingehen kann.
1. Gamification
Ein Thema, was mich zur Zeit stark beschäftigt ist Gamification. Der Einsatz von Spielemechanismen in Alltagssituationen um den Anwender / die Zielgruppe zu motivieren, bestimmte Dinge gerne und freiwillig zu tun. Viele der bei Spielen so erfolgreichen Mechanismen und Dynamiken lassen sich durchaus in trockene und monotone Abläufe einbauen um diese erträglicher zu machen.
Dies wird für Marketing und Werbung äußerst wichtig werden. Die Zielgruppe äußert nicht nur eine ewig steigende Abneigung gegenüber Werbung und Marketing, sie ist auch immer mehr dazu in der Lage, diese komplett auszublenden und wegzuklicken.
Die Frage, die sich alle Marketiers nun stellen sollten ist: wie kann man die Mechanismen, die in Spielen dafür sorgen, dass die Leute Stunden lang gerne davor sitzen und ihre Zeit damit verbringen, dazu nutzen, um Kundenbindung oder Prospectgenerierung zu betreiben?
Dass es geht, zeigen etliche Beispiele (dazu in einem späteren Blogpost mehr). Wie man es richtig macht und verhindert, das sich der User nicht im schlechten Sinne manipuliert fühlt, müssen viele Unternehmen nächstes Jahr herausfinden.
In 2012 werden viele Unternehmen und Agenturen damit experimentieren. Einige werden erfolgreich sein, andere werden mit ihren Ambitionen bei ihrer Zielgruppe einen faden Beigeschmack hinterlassen. Aber nicht Ausprobieren wäre ein großer Fehler.
2. Social CRM
Social Media hat in den letzten zwei Jahren bei vielen Unternehmen seinen Weg in den regulären Marketing Mix gefunden. Zwar hängt dem Thema immer noch die zum Teil gerechtfertige ROI Diskussion an, dennoch wird von vielen mittlerweile der Sinn erkannt.
2012 wird das Denken in den ersten Unternehmen einen Schritt weitergehen. In Social Media wie in CRM geht es um Kundenbeziehungen – mit dem einzigen Unterschied, dass man jeweils sehr unterschiedliche Dinge über seine Zielgruppe weiß. Diese Welten in Einklang zu bringen, um daraus einen größeren Hebel in der Kundenbindung zu erreichen, wird die nächste Anforderung an alle Beziehungs-Marketer. Dass das technische, wie auch datenschutzrechtliche Hürden hat, ist klar. Es gibt auch erste Ansätze, wie man diese Welten näher zusammenbringen kann, ohne dass man technische Barrieren überwinden oder Rechtsbrüche begehen muss.
3. Mobile Social Networking
Je steiler die Kurve des Wachstums der Smartphone Nutzer, desto relevanter wird dieser Trend. Mobile ist seit langem Fokusthema und ich bin es leid zu lesen, das “das nächste Jahr das Jahr des Mobile wird”. Dennoch glaube ich, dass die großen drei Player im Bereich Location based Services nächstes Jahr einen großen Wettbewerb ausfechten werden.
Facebook wird sein “Places” Feature neu ausrichten und endlich attraktiv machen. Foursquare wird sein Angebot weiter ausbauen. Vielleicht lassen die sich ja auch endlich kaufen. Und Google – mit Google Maps, Places und Latitude eh schon gut dabei – wird das irgendwie genial in Google+ einbinden und könnte damit dann an den anderen beiden sogar vorbeiziehen. Wobei das wohl erst gegen Jahresende der Fall sein wird.
Lokale Relevanz zu schaffen in Kombination mit sozialer Relevanz, wird für alle Marketer in Unternehmen mit einem gewißen Ortsbezug (also hauptsächlich Retail, Gastronomie, etc.) essentiell werden. Wenn dazu noch “Echtzeit” Informationen kommen, dann ist das Dreieck der wichtigsten Relevanz-Faktoren erreicht: was ist hier und jetzt für mich sozial relevant?
4. Social Networks: Der Wettbewerb um die “Startseite” des Users.
Google+ ist mittlerweile bei 62 Mio. Usern angelangt, und hat einen ganzen Bauchladen an Anwendungen (mobile wie webbasiert), die sie in Google+ einbinden können, um das Gesamtpaket attraktiver zu machen.
YouTube hat angefangen, eine Startseite mit News-Feed und Social Interactions wie Facebook zu bauen (man darf gespannt sein, wo das hinführen wird) – und wird voraussichtlich eh über kurz oder lang Teil der Google+ Welt werden.
Facebook baut sein Produkt mit neuen Mehrwerten aus (seit neuestem Musik) und wird in dieser Richtung weitermachen, bis sie einen Stand erreicht haben, der mit dem Bauchladen von Google+ (zumindest aus Otto-Normal-Verbrauchersicht) mithalten kann.
Denn, machen wir uns nichts vor: es geht um nichts weniger als das Einstiegstor ins Web für die breite Masse: Das Portal (jetzt habe ich es gesagt!). Wie damals AOL oder Compuserve. Nur jetzt mit der Power des gesamten Webs und des gesamten eigenen Social Graph, Interest Graph und sogar Open Graph.
Marketers müssen sich also weiterhin mit allen Plattformen – gerade Google+ – auseinandersetzen, um am Ball zu bleiben.
Mehr Trends habe ich nicht. Bzw. vieles andere war mir zu visionär oder zu kleinteilig. Wer jetzt enttäuscht ist, weil es offensichtliche Punkte sind, dem kann ich nur sagen: wenn man wirklich all diese Themen nächstes Jahr als Marketer berücksichtigen will, dann hat man eine Menge zu tun… Fokussierung wird nämlich auch ein Trend werden nächstes Jahr.
Building a game layer in future marketing
So what’s the next big thing? What happens, when Social Media becomes business as usual (as it has for some companies in some way already)?
Seth Priebatsch argues, that it could be a game layer that will be put on top of future marketing programmes. See for yourself:

11 Trends by Armano and Rubel – and my take for Germany.
Steve Rubel and David Armano of Edelman just released 11 trends to watch in 2011. Most are to be expected, when reading the tech / social media blogosphere. But still a good curation, as they call it themselves:
.
The trends overview:
- Attentionomics - Marketers begin to realize the value of attention and not just reach in driving conversion
- Digital Curation – The plethora of content will give rise to digital curators who can separate art from junk
- Developer Engagement – Marketers typically don’t try to court developers, but that’s all about to change
- Transmedia Storytelling – If there’s one constant it’s that humans crave stories. Technology creates new expectations
- Thought Leadership – Companies recognize they must activate credible individual expert voices who can create content
- The Integration Economy – Social media efforts can no longer exist in fragmented, non-formal initiatives. They begin to integrate
- Ubiquitous Social Computing – As competition heats up mobile devices, consumers closer to being socially connected anywhere
- Location, Location, Facebook – If 2010 belonged to solely Foursquare, it’s likely that Facebook will rain on their parade in 2011
- Social Media Schizophrenia – Social overload is no longer a problem for tech mavens, but a broader population
- Google Strikes Back – Google proves that the best way to beat Facebook & Twitter is to do what they do best: index them to pieces
- Viva La Social Web Site – Businesses realize that integrating social functionality into their existing web sites is what users now expect
(Taken from Dave Armano’s blog)
With respect to the German landscape, here are some of my takes on it:
- I really hope that the discussion moves away from “reach” towards “attention”, and that we will find adequate KPI. But somehow I doubt that either will happen in 2011 already.
- I am sure we’ll see a lot more transmedia storytelling (which I like),
- as well as more integrate approaches, at least within the bigger and more advanced companies, after having done their baby steps on the social web in the last years.
- Facebook will increasingly dominate the social web in Germany, with nearly 14 Million Germans having joined the network. It will also dominate marketing efforts and agency briefings. One should hope that users won’t get fed up by too many lame marketing approaches.
- Location, Location: this will get bigger every year. However, whether or not Facebook will make the run really depends on their next updates to “places”. In it’s current state (in Germany), Places is simply boring.
- Social Websites: this has already started well in 2011 in Germany, it will just be a strong continuation.

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- Roland Hachmann on SXSW 2012 Nachlese und drei Trends.
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