Nutri-Grain Throwdowns: virale Instagram Challenges

Wie kann man Junge Leute dazu bringen, Inhalte für eine Marke hochzuladen und das unter ihren Freunden zu verbreiten?

Nutrigrain in Australien hat einen “Throwdown Wettbewerb” ins Leben gerufen, eine “Real-Life Mobile Gaming Challenge”:

 

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Und so geht’s:

NutrigrainChallenge

 

Die folgenden Challenges kommen dafür in Frage, jede Kachel ist ein YouTube Video, in dem die Aufgabe erklärt wird. 21 dieser Challenges gibt es.

 

NutrigrainChallenge2

Tolle Idee, aber auch eine Form des Mitmachaufrufs, der in Deutschland/Europa niemals vom Kunden abgesegnet werden würde. Spätestens die Rechtsabteilung würde diesen Wettbewerb abschiessen, denn es könnten sich ja Nutzer verletzen. Womit sie nicht Unrecht hätten (so ist das ja bei Rechtsabteilungen).

 

 

Schnell, schneller, Reactvertising. Echtzeit-Werbung.

Schöne Persiflage von St John: Werbung muss heutzutage schnell sein. Die Werbebotschaft muss in dem Moment erscheinen, wenn das Thema aufploppt oder in den News ist. Zur Not mit Vorhersagern wie bei Minority Report.

St. John ist übrigens die Agentur, die vor ziemlich genau 3 Jahren das “Catvertising” erfunden hat. Die Jungs sind einfach am Puls der Zeit :)

 

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Auto Konfigurator von Mercedes Benz auf Instagram

Die Idee des Nachbaus einer Website auf Instagram hatte bereits IKEA.

Mercedes Benz geht jetzt noch einen Schritt weiter: eine Fahrzeug-Konfiguration über Instagram. Man klickt sich von einem Feature zum nächsten durch. Ich möchte gar nicht wissen, welchen Entscheidungsbaum die Agentur hier nachbauen musste – und wie viele Instagram Accounts dafür angelegt werden musste, inkl. Profilnamen, Passwörter etc. Eine unglaubliche Arbeit muss das gewesen sein!

 

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Heineken #ShareTheSofa

Schöne Second Screen Idee von Heineken, bzw. Tribal DDB Amsterdam. Frage mich, wieso nicht mehr Unternehmen die Tatsache nutzen, dass die Menschen beim Fernsehen immer öfter ihr Handy/Tablet dabei haben und twittern, facebooken, etc.

Frage mich allerdings auch, warum ich die Aktion #ShareTheSofa nicht mitbekommen habe, wenn sie 1.2 Milliarden Mediakontakte generiert hat?

 

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Lasse segelt für Vodafone die Mona Lisa in der Ostsee

Es gab in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen ich Kopf schüttelnd eine Online Idee aus der Kreation anhörte und mir dachte: jetzt spinnen die komplett. Wer soll das umsetzen? Haben die das “Big” in “Big Idea” wieder zu wörtlich genommen?

Meist klingt es so: Es soll jemand engagiert werden, der in der Realität irgendwas total Komplexes, Wahnsinniges und quasi Unmögliches unternimmt. Etwas, das das Markenversprechen in atemberaubender Größe einlöst.

Was das mit online zu tun hat? Ist doch klar: Das Projekt wird online dokumentiert. Auf einer Website kann man alles in Echtzeit im Livestream mitverfolgen.

Achja, “social” soll das ganze natürlich auch sein. Jeder soll was beitragen können. Echtzeitdaten sollen auf einer Google Map oder ähnlichem erscheinen.

Unmöglich? Denkt man oft, wenn man so eine Idee präsentiert bekommt. Irgendjemand bei Lukas Lindemann Rosinski hatte so eine Idee. Markenfilm Crossing als Produktionsfirma und Infected als Postproduction waren anscheinend in der Lage, solch einen Irrsinn umzusetzen. Irrsinn im positiven Sinn.

Das Resultat verspricht spektakulär zu werden. Im Rahmen der “#First” Kampagne von Vodafone wird Rollstuhlfahrer Lasse die Mona Lisa mit 40.000 GPS Punkten in der Ostsee segeln.

 

Vodafone Mona Lisa #First

 

Seht ihr? Wer hätte das nicht als komplett verrückte Idee abgestempelt?

Natürlich können Nutzer über die Website Lasse anfeuern. Einen Hashtag – #Rueckenwind – gibt es natürlich auch. In zwei Tagen, am 26. September geht es los.

 

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Kudos und Glückwünsche schon jetzt. Bin gespannt, wie das Resultat auf der Seekarte aussehen wird.

 

 

Twitter mit Online Shopping Button. Funktioniert das auch für Deutschland?

Twitter führt anscheinend eine neue Shopping Option für Tweets ein:

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Es wurden bereits einige Tests mit etwas anderem Setup durchgeführt, die sehr vielversprechend waren:

Bei Twitter-Nachrichten mit Link zu einem Amazon-Artikel genügt es, eine Antwort mit dem Text „#AmazonCart” zu senden, damit er zum Einkaufskorb hinzugefügt wird. Dem Analyse-Tool Topsy zufolge wird etwa 4000 mal täglich von der Funktion Gebrauch gemacht. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Käufe zustande kommen – Nutzer müssen sie hinterher noch bei Amazon bestätigen. (Focus Online)

Bei diesem neuen Kauf-Button muss man lediglich seine Daten eingeben und den Kauf bestätigen, ein Besuch der Website des Anbieters ist nicht notwendig.

Ob das in der Praxis auch in Deutschland rechtlich einwandfrei funktionieren wird, ist fraglich. Denn US Unternehmen setzen ihre Dienste in der Regel erstmal nur für den US Markt auf, Adaptionen für die internationalen Märkte folgen erst später, wenn überhaupt.

In diesem Fall ist es z.B. fraglich, ob eine AGB-Zustimmung eingebaut werden wird, Hinweise auf das Widerrufsrecht, sowie die Berechnung finaler Versandkosten.

Gerade letzteres, die fehlende Berechnung der Versandkosten, ist ja zur Zeit das Problem bei Google Shopping Ads. In den Ads steht nicht der Endpreis, da die Versandkosten nicht ausgewiesen werden. Das ist in Deutschland nicht zulässig. Wird das bei Twitter besser umgesetzt sein?

 

(danke für den Videolink an Björn Tantau)