Twitter mit Online Shopping Button. Funktioniert das auch für Deutschland?

Twitter führt anscheinend eine neue Shopping Option für Tweets ein:

YouTube Preview Image

 

Es wurden bereits einige Tests mit etwas anderem Setup durchgeführt, die sehr vielversprechend waren:

Bei Twitter-Nachrichten mit Link zu einem Amazon-Artikel genügt es, eine Antwort mit dem Text „#AmazonCart” zu senden, damit er zum Einkaufskorb hinzugefügt wird. Dem Analyse-Tool Topsy zufolge wird etwa 4000 mal täglich von der Funktion Gebrauch gemacht. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Käufe zustande kommen – Nutzer müssen sie hinterher noch bei Amazon bestätigen. (Focus Online)

Bei diesem neuen Kauf-Button muss man lediglich seine Daten eingeben und den Kauf bestätigen, ein Besuch der Website des Anbieters ist nicht notwendig.

Ob das in der Praxis auch in Deutschland rechtlich einwandfrei funktionieren wird, ist fraglich. Denn US Unternehmen setzen ihre Dienste in der Regel erstmal nur für den US Markt auf, Adaptionen für die internationalen Märkte folgen erst später, wenn überhaupt.

In diesem Fall ist es z.B. fraglich, ob eine AGB-Zustimmung eingebaut werden wird, Hinweise auf das Widerrufsrecht, sowie die Berechnung finaler Versandkosten.

Gerade letzteres, die fehlende Berechnung der Versandkosten, ist ja zur Zeit das Problem bei Google Shopping Ads. In den Ads steht nicht der Endpreis, da die Versandkosten nicht ausgewiesen werden. Das ist in Deutschland nicht zulässig. Wird das bei Twitter besser umgesetzt sein?

 

(danke für den Videolink an Björn Tantau)

 

 

Eine Infografik über die Erstellung von Infografiken

Seit einiger Zeit fluten Infografiken die Blogs, twitter, und Facebook.

Aber jetzt wird’s Meta. Eine Infografik erklärt, wie man Infografiken erstellen muss, bzw. worauf man achten sollte:

 

Eine_Infografik_ueber_die_Erstellung_von_Infografiken

 

 

 

Ikea Website auf Instagram

Diese Idee ist im Prinzip einfach, gleichzeitig geradezu genial.

Die russische Agentur Instinct hat für die Produktserie PS 2014 von IKEA einen Auftritt auf Instagram kreiert, der sich wie eine Website anfühlt.

Das funktioniert allerdings nur in der mobilen Version von Instagram, wo die Fotos in der Galerie eines Profils nahtlos zusammenhängen.

Die Navigation erfolgt über die Tagging Funktion von Instagram. Einmal auf das Bild tippen, dann erscheinen über einzelnen Möbelstücken Tags. Wenn man auf diese Tags tippt, dann wird man zu einem neuen Instagram Profil weitergeleitet, in dem es sich nur um das vertaggte Produkt dreht:

ikea_instagram1   ikea_instagram2   ikea_instagram3

 

Auf solch eine Mechanik muss man erstmal kommen! Ist zwar vom Aufwand her nur bedingt für größere Websites nutzbar, weil man unendlich viele Instagram Profile anlegen müsste, aber als kleine Aktion mit Word-of-Mouth Potential sehr cool!

Hier das obligatorische Case Video dazu:

 

 

Der CMO Guide der Social Media Landschaft 2014.

Eigentlich schon seit März im Web verfügbar, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es hier ebenfalls zeigen: der CMO Guide zur Social Media Landschaft 2014. Eine, wie ich finde, gut Übersicht über die wichtigsten Punkte der großen Social Networks inklusive deren Beitrag zu den Marketing Zielen SEO, Brand Awareness, Customer Communication und Traffic Generation.

Ein paar Punkte meinerseits dazu:

  • Was ist neu? Gegenüber der Version aus 2013 sind Slideshare und Instagram dazugekommen.
  • Was fehlt? Meiner Meinung nach sollten nicht nur die typischen Social Media Netzwerke beleuchtet werden, sondern alle Social Touchpoints, die im Rahmen von Marketing Aktivitäten eine Rolle spielen können – also auch Blogs und Foren. Auch SnapChat könnte/sollte man sich in Zukunft näher ansehen.
  • Was muss man im Auge behalten: Die Rolle von Facebook im Marketing Mix kann sich in Zukunft aufgrund der stark gefallenen organischen Reichweite etwas änden. Hinsichtlich Google+ gibt es Gerüchte, dass Google die Plattform langsam auslaufen lassen könnte.

Aber seht selbst:

 

CMO Guide to Social Media Platforms

 

(via viralblog, ursprünglich und inklusive Datenquellen von hier.)

Geniale Instagram Aktion der Russischen Telekom MTS!

 

Wie kann man schnelle Ladezeiten eines Telko Anbieters bewerben? Noch dazu in einer Zielgruppe, die den ganzen Tag auf Instagram & Co. verbringt und Werbung gegenüber total abgeneigt ist?

BBDO Russland hat für die Russische Telekom MTS eine wirklich geniale Idee entwickelt!

Die Instagrammer Victoria Bonya, Alena Vodonaeva and Anna Sedokova sind nicht nur sexy und machen oft entsprechende Fotos – sie haben auch viele hunderttausend Follower, genau die Zielgruppe der MTS.

Für diese Kampagne machten die Instagrammer allerdings keine Fotos, sondern luden nur ein Bild mit dem Ladekreis von Instagram hoch – dazu die Hashtags: #sexy #oiled #myself #six #hot #naked #pumpedup #guys #red #latex #ass #withanimals #cat #bear #horse #experimenting #crazy #positions #wow #amazing #ohmygod.

Erst ein paar Stunden später klärten die Instagrammer ihre inzwischen hochemotionalisierten Follower über die Aktion auf. Aber seht selbst:

 

YouTube Preview Image

 

Das Ergebnis:

- The campaign attracted the attention of 1.6 million curious visitors.
- And when the other users started to upload tease picture on their accounts, the number of people involved grew to 3 million.

 

In Deutschland hätte eine solche Aktion gar nicht rechtlich einwandfrei funktioniert – es natürlich von Anfang an eine Anbieterkennzeichnung bei dieser werblichen Aktion geben müssen.

 

 

Axe Social Effort Scale

 

Über das Buzzword Big Data brauchen wir nicht mehr zu reden – die digitale Welt ist voll davon und jeder trägt ständig mit Tweets, Facebook Posts und Instagram Pics zur Datenflut bei.

Während einige Unternehmen versuchen, auf ernsthafte Weise Sinn und Mehrwert aus den Daten zu ziehen, erfindet Axe einfach sein eigenes Datenmodell: Die Social Effort Scale. Axe analysiert Timelines und stellt fest, ob man es vielleicht doch ein wenig zu sehr versucht:

 

YouTube Preview Image

 

Mein Score? Sehr ausgewogen und gemäßigt, wie ich halt bin: In nur 13% der Beiträge bin ich zu sehr bemüht, in nur 1% der Beiträge bin ich zu lax.

 

Axe Social Effort Scale

 

 

Nettes Spielzeug, ich bin gespannt, was wir Zukunft noch so an “Big Data”-Quatsch sehen werden.

(via Digitalbuzzblog)