Mobile Marketing

Mobile is eating the world

Eine sehr interessante Präsentation über den Status Quo der mobilen Kommunikationswelt.

Die ersten beiden Kapitel der Präsentation zeigen hauptsächlich Statistiken zur Entwicklung des Smartphone und Tablet Marktes. Die beiden letzten Kapitel sind insofern sehr viel interessanter, weil hier über die Ecosysteme und deren strategische Bedeutung, bzw. über die Entwicklung von Mobile Social.

 



 

Von Benedict Evans, Freelance Analyst und Consultant aus London.

 

 

Webfundstücke aus den letzten Wochen.

 

Dieses Blog hat heute auf den Tag genau seinen 8. Geburtstag, am 30. Januar 2005 schrieb ich den ersten Blogpost, nicht wissend, in welche Richtung ich mit dem Blog wollte. (Im zweiten Blogpost folgte bereits eine erste Empfehlung eines weiteren Advertising Blogs, das auch immer noch am Start ist.)

Aufgrund verschiedener Engagements @work und mit dem Vanille Shop, den ich zur Zeit aufbaue (wir launchen demnächst eine komplett neu aufgesetzt E-Commerce Plattform) war es in diesem Blog in letzter Zeit etwas ruhiger. Damit das Blog in Zukunft wieder seiner Aufgabe gerecht wird – die Dokumentation der besten Webfundstücke zu Digital Marketing & Advertising – wird es mehr Posts wie diesen geben: eine Linkliste.

 

Eine Sammlung von 5 Content Marketing Infografiken, die man sich ansehen sollte. Content Marketing wird eh immer wichtiger für Marken.

 

McDonalds hat in Australien eine App erstellt, mit der man per AR sehen kann, wo die einzelnen Lebensmittel herkommen.

 

In der Absatzwirtschaft schreiben Gastautoren über neue Geschäftsmodelle dank Social CRM. Jep, Social CRM ist neben Content Marketing ein weiteres wichtiges Buzzword für 2013. (Oh Schreck, ich habe dieses Jahr gar kein “Trend Blogpost” geschrieben – dabei haben wir in der Agentur wieder jede Menge dazu recherchiert…)

 

Facebook hat anscheinend einen Effekt auf das Gedächtnis. Postings prägen sich besser ein als Gesichter von fremden Menschen. Das hätte mein Bauchgefühl auch ohne Studie gesagt.

 

Wer sich gerne mit VWL Themen auseinandersetzt (wie ich z.B. – schliesslich habe ich in Economics meinen Abschluss gemacht), wird diese Theorie gerne lesen. Philipp Klöckner beschreibt, warum Google sein Wachstumspotenzial zur Zeit komplett ausgereizt hat.

 

Eine sehr interessante Debatte über SEO hat sich gegen Ende Dezember im Smashing Magazine ergeben.

 

Und zu guter Letzt – auch wenn es nichts mit Marketing/Werbung zu tun hat: die Deutsche Neid-Debatte hat endlich ihren Weg auf Facebook gefunden. Deutsche sind nach der Nutzung von Facebook unglücklicher als vorher, weil sie die positiven Postings ihrer Facebook Freunde frustrieren. Na Moin, dann geht eben nicht auf Facebook! Was für ein Blödsinn.

 

 

 

 

Tokyo Newspaper ködert junge Leser mit einer AR App

 

Die meisten Zeitungen werden sterben, zumindest die gedruckte Version. Über das Zeitungssterben habe ich hier bereits geschrieben.

Das Tokyo Newspaper versucht nun anhand einer Augmented Reality App Kinder dazu zu verführen, die gedruckte Zeitung durch den kleinen Screen eines Handys anzusehen. Einzelne Artikel sind mit Markern versehen, die in der AR App eine kleine Animation starten.

Der Clou: auch einige der Werbeanzeigen haben diese Marker – dadurch beschäftigt man sich intensiver mit denen. Zumindest so lange, wie die App noch eine Faszination ausübt. Hier ist der Casefilm dazuu:

 

YouTube Preview Image

 

Was ich mich frage: ist das ernsthaft eine Lösung für die Papier-News-Branche? AR Apps, um gedruckte Artikel zu lesen? Die News ist ja in dem Moment eh schon veraltet, auch die AR kann den Text nicht aktueller machen.

Werden Zeitungen in Zukunft alle Ausgaben mit AR Animationen versehen? Vermutlich nicht, das wäre zu aufwendig.

Das Lesen durch’s Handy ist mühsam, allenfalls eine nette Spielerei für zwischendurch. Werden Kinder deshalb in Zukunft wirklich Zeitungen auf Papier lesen? Ich glaube kaum.

Was bleibt also? Ein netter Casefilm für die Agentur Dentsu, den sie überall einreichen und damit Preise gewinnen wird. Sei es ihnen gegönnt, die Idee ist ja ganz gut.

 

 

Restaurant nutzt Instagram als Speisekarten Buzztool

 

OK, dieser Case ist schon 2 Wochen alt, aber ich war im Urlaub und finde den Case immer noch faszinierend.

Das New Yorker Restaurant Comodo nutzt einen aktuellen User Trend auf sehr simple, aber smarte Weise. Viele Restaurant Besucher fotografieren mittlerweile ihr Essen und laden es bei Instagram, Foodspotting oder ähnlichen App Services hoch.

Diesen Trend hat Comodo genutzt, in dem es die Besucher dazu aufgefordert hat, ihre Lieblingsspeisen, sprich Empfehlungen, mit dem #-Tag “Comodomenu” bei Instagram zu veröffentlichen. Was alles fotografiert wurde, kann man hier sehen.

 

 

(von hier und hier)

 

 

Multi-Screen Advertising von Grolsch über mehrere online, offline und mobile Touchpoints.

Das ist eine beeindruckende Customer Journey

  • Ein Spot im  TV…
  • …verweist auf eine Website…
  • …auf der dazu aufgerufen wird, eine SMS zu verschicken…
  • …auf die wiederum die Website reagiert…
  • …und einen Coupon aufs Handy schickt…
  • …den der User im Handel einlösen kann.

Das ist die Customer Journey einer Kampagne von Grolsch:

(via Digital Buzz)

Der neue IKEA Katalog mit Augmented Reality.

Für viele ist Augmented Reality bereits ein alter Hut, fast muss man fürchten, damit keinerlei Preise mehr bei Kreativ-Awards gewinnen zu können.

Dennoch gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, wie AR genutzt werden kann, die wenigsten davon sind bisher realisiert worden. Vielleicht ist AR nicht mehr hip und Award-trächtig. Aber es wird so langsam Alltags- und Massen-tauglich.

Das merkt man unter anderem daran, dass der neue IKEA Katalog mit AR Gimmicks bestückt ist, wie man in diesem Video sehen kann:

YouTube Preview Image

 

Disclosure: IKEA Österreich ist ein Kunde von mir, der Katalog ist allerdings von McCann-Erickson entwickelt worden, und gefunden habe ich das ganze hier.

 

Nie mehr Schlange stehen.

Nicht nur die Deutsche Post vergrault ihre Kunden mit übermäßig langen Schlangen – insbesondere Samstags (ich liebe meine Packstation!). Auch das Englische Post Office scheint hier Probleme zu haben.

Eine mögliche Lösung für das Problem ist eine App, die Studenten von Hyper Island für das Englische Post Office entwickelt haben. Einfach, aber gut:

(via Gerald Hensel)

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