Auto Konfigurator von Mercedes Benz auf Instagram

Die Idee des Nachbaus einer Website auf Instagram hatte bereits IKEA.

Mercedes Benz geht jetzt noch einen Schritt weiter: eine Fahrzeug-Konfiguration über Instagram. Man klickt sich von einem Feature zum nächsten durch. Ich möchte gar nicht wissen, welchen Entscheidungsbaum die Agentur hier nachbauen musste – und wie viele Instagram Accounts dafür angelegt werden musste, inkl. Profilnamen, Passwörter etc. Eine unglaubliche Arbeit muss das gewesen sein!

 

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Lasse segelt für Vodafone die Mona Lisa in der Ostsee

Es gab in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen ich Kopf schüttelnd eine Online Idee aus der Kreation anhörte und mir dachte: jetzt spinnen die komplett. Wer soll das umsetzen? Haben die das “Big” in “Big Idea” wieder zu wörtlich genommen?

Meist klingt es so: Es soll jemand engagiert werden, der in der Realität irgendwas total Komplexes, Wahnsinniges und quasi Unmögliches unternimmt. Etwas, das das Markenversprechen in atemberaubender Größe einlöst.

Was das mit online zu tun hat? Ist doch klar: Das Projekt wird online dokumentiert. Auf einer Website kann man alles in Echtzeit im Livestream mitverfolgen.

Achja, “social” soll das ganze natürlich auch sein. Jeder soll was beitragen können. Echtzeitdaten sollen auf einer Google Map oder ähnlichem erscheinen.

Unmöglich? Denkt man oft, wenn man so eine Idee präsentiert bekommt. Irgendjemand bei Lukas Lindemann Rosinski hatte so eine Idee. Markenfilm Crossing als Produktionsfirma und Infected als Postproduction waren anscheinend in der Lage, solch einen Irrsinn umzusetzen. Irrsinn im positiven Sinn.

Das Resultat verspricht spektakulär zu werden. Im Rahmen der “#First” Kampagne von Vodafone wird Rollstuhlfahrer Lasse die Mona Lisa mit 40.000 GPS Punkten in der Ostsee segeln.

 

Vodafone Mona Lisa #First

 

Seht ihr? Wer hätte das nicht als komplett verrückte Idee abgestempelt?

Natürlich können Nutzer über die Website Lasse anfeuern. Einen Hashtag – #Rueckenwind – gibt es natürlich auch. In zwei Tagen, am 26. September geht es los.

 

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Kudos und Glückwünsche schon jetzt. Bin gespannt, wie das Resultat auf der Seekarte aussehen wird.

 

 

Der neue IKEA Katalog 2015: Simples, intuitiv bedienbares Design.

Sehr cool gemacht. IKEA parodiert die Art und Weise, wie Apple die banalsten Features also etwas nie gesehenes, großartiges darstellt. Um einen Katalog aus Papier, ein “bookbook”, wie sie es nennen, zu präsentieren.

1,3 Mio Mal wurde das Video auf YouTube bereits angesehen, ich schätze, das wird in den nächsten Tage noch mehr. Der Katalog kommt zwar jedes Jahr ungefähr zu dieser Zeit heraus, das Timing ist aber dennoch klasse: in wenigen Tagen findet die Apple Keynote statt, von der sich jeder erhofft, das neue iPhone 6 und die ominöse Smartwatch zu sehen.

So bekommt man richtig Lust auf den neuen IKEA Katalog:

 

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UPDATE:

Mathias wies mich auf Facebook darauf hin, dass die Sun aus England bereits 2009 solch eine Idee hatte. Ob der IKEA Clip nun eine Kopie der Idee ist, oder ob sie selbst darauf gekommen sind – man wird’s wohl nicht herausfinden.

 

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Der neueste Werbetrend: Drone-vertising

Der Trend geht zu Drone-vertising. Sprich: Quadrocopter, die kleine Werbetafeln umherfliegen. Denn das Problem sind all die Menschen, die in Hochhäusern arbeiten und dadurch keine Plakatwerbung sehen können.

Drone-vertising

Auch können die Drohnen auf Grund von Orts- und Bewegungsdaten schnell feststellen, wo sich eine relevante Zielgruppe aufhält und entsprechend Werbung local gezielt platzieren. Im folgenden Video wird gezeigt, wie das geht:

 

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OK, OK. Ist natürlich nur ein netter Joke. Aber in einigen Jahren mag es tatsächlich dazu kommen, dass erste Pilotprojekte entwickelt werden. Gerade die Möglichkeit, Lokale Werbung zielgruppengerecht zeitnah zu platzieren, könnte ein Impulsgeber werden. Mal schauen. Der Nerv-Faktor wird jedenfalls sehr hoch sein. Ich überlege bereits, mir ein Patent auf Drohnen-Klatschen zu holen. Die werden sich mit Sicherheit gut verkaufen.

 

Geniale Instagram Aktion der Russischen Telekom MTS!

 

Wie kann man schnelle Ladezeiten eines Telko Anbieters bewerben? Noch dazu in einer Zielgruppe, die den ganzen Tag auf Instagram & Co. verbringt und Werbung gegenüber total abgeneigt ist?

BBDO Russland hat für die Russische Telekom MTS eine wirklich geniale Idee entwickelt!

Die Instagrammer Victoria Bonya, Alena Vodonaeva and Anna Sedokova sind nicht nur sexy und machen oft entsprechende Fotos – sie haben auch viele hunderttausend Follower, genau die Zielgruppe der MTS.

Für diese Kampagne machten die Instagrammer allerdings keine Fotos, sondern luden nur ein Bild mit dem Ladekreis von Instagram hoch – dazu die Hashtags: #sexy #oiled #myself #six #hot #naked #pumpedup #guys #red #latex #ass #withanimals #cat #bear #horse #experimenting #crazy #positions #wow #amazing #ohmygod.

Erst ein paar Stunden später klärten die Instagrammer ihre inzwischen hochemotionalisierten Follower über die Aktion auf. Aber seht selbst:

 

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Das Ergebnis:

- The campaign attracted the attention of 1.6 million curious visitors.
- And when the other users started to upload tease picture on their accounts, the number of people involved grew to 3 million.

 

In Deutschland hätte eine solche Aktion gar nicht rechtlich einwandfrei funktioniert – es natürlich von Anfang an eine Anbieterkennzeichnung bei dieser werblichen Aktion geben müssen.