Gamification

Tokyo Newspaper ködert junge Leser mit einer AR App

 

Die meisten Zeitungen werden sterben, zumindest die gedruckte Version. Über das Zeitungssterben habe ich hier bereits geschrieben.

Das Tokyo Newspaper versucht nun anhand einer Augmented Reality App Kinder dazu zu verführen, die gedruckte Zeitung durch den kleinen Screen eines Handys anzusehen. Einzelne Artikel sind mit Markern versehen, die in der AR App eine kleine Animation starten.

Der Clou: auch einige der Werbeanzeigen haben diese Marker – dadurch beschäftigt man sich intensiver mit denen. Zumindest so lange, wie die App noch eine Faszination ausübt. Hier ist der Casefilm dazuu:

 

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Was ich mich frage: ist das ernsthaft eine Lösung für die Papier-News-Branche? AR Apps, um gedruckte Artikel zu lesen? Die News ist ja in dem Moment eh schon veraltet, auch die AR kann den Text nicht aktueller machen.

Werden Zeitungen in Zukunft alle Ausgaben mit AR Animationen versehen? Vermutlich nicht, das wäre zu aufwendig.

Das Lesen durch’s Handy ist mühsam, allenfalls eine nette Spielerei für zwischendurch. Werden Kinder deshalb in Zukunft wirklich Zeitungen auf Papier lesen? Ich glaube kaum.

Was bleibt also? Ein netter Casefilm für die Agentur Dentsu, den sie überall einreichen und damit Preise gewinnen wird. Sei es ihnen gegönnt, die Idee ist ja ganz gut.

 

 

Coke Zero sucht den 007 in Dir.

 

Sehr coole Aktion von Coke Zero zum Start des neuen James Bond “Skyfall”.

 

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Mercedes Benz #youdrive Twitter und YouTube Aktion

In einer neuen Kampagne von Mercedes Benz UK können User (wieder mal) entscheiden, wie sich eine Videostory weiterentwickeln soll.

In diesem Fall war es allerdings eine Serie von drei TV Spots, zwischen denen User per Twitter mit dem richtigen #-Tag entscheiden konnten, wie die Story im nächsten Spot weitergehen soll. Nach dem ersten Spot z.B. #hide oder #evade, im zweiten Spot #switch oder #lift.

Im YouTube Channel ist die gesamte Story am Stück zu sehen, sämtliche Möglichkeiten sind hier direkt abrufbar.

 

 

Ein Gimmick, aber sehr nett: auf YouTube entscheidet man nicht per #-tag (wie auch), sondern in dem man die Mitte des Videos nach rechts oder links zieht. Sich also für eine Seite entscheidet.

 

 

Einen Promotional Trailer gab es natürlich auch:

YouTube Preview Image

 

 

Multi-Screen Advertising von Grolsch über mehrere online, offline und mobile Touchpoints.

Das ist eine beeindruckende Customer Journey

  • Ein Spot im  TV…
  • …verweist auf eine Website…
  • …auf der dazu aufgerufen wird, eine SMS zu verschicken…
  • …auf die wiederum die Website reagiert…
  • …und einen Coupon aufs Handy schickt…
  • …den der User im Handel einlösen kann.

Das ist die Customer Journey einer Kampagne von Grolsch:

(via Digital Buzz)

Old Spice Muscle Music Machine

Schon vor 5 Tagen das erste Mal gesehen, aber noch nicht dazu gekommen es zu posten: Old Spice hat wieder etwas originelles am Start: Muscle Music. Das besondere an dem Vimeo Video: am Ende des Videos kann man Terry Crews mit der Tastatur selber steuern. Bei Spiegeloffline findet man sogar die verfügbaren Tastenkombinationen.

 

 

Perception – eine interaktive Installation zur Bewerbung einer Fernsehserie

Die Jungs von Breakfast NYC, unter anderem bekannt geworden mit “Baker Tweet“, haben eine neue interaktive Idee auf die Straße gebracht: Ein interaktives Billboard.

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Abgesehen davon, dass es spannend umgesetzt ist, stellt sich mir die Frage: was ist so wirklich neu an der Idee – und was hat das mit der Serie zu tun (außer der Tatsache, dass es dort auch Wörter-Puzzle gibt)?

 

 

BMW setzt auf den Infographic Trend.

Noch ein Social Media Autocase mit Trendfactor: BMW setzt auf den Trend der Infographics. Die sieht man ja mittlerweile überall, mit teilweise fragwürdig sinnvollen Informationen.

Auf der internationalen BMW Facebook Seite kann man sich nun eine Infographic anfertigen lassen, die die eigenen Facebook Daten in Bezug zu BMW, bzw. zur BMW Facebook Seite analysiert.

Interessant ist ein unterschwelliger Gamification Aspekt: Man bekommt einen Social Score, der aus den Interaktionen mit BMW generiert: Wann man die Fanpage geliked hat, wie oft man auf der Page Like geklickt hat, wie viele andere BMW Seiten man geliked hat.

Ob das ausreicht, damit ich mich jetzt öfter mit BMW oder dieser Infographic auseinandersetze wage ich zu bezweifeln.

Der Mehrwert dieser Informationen ist nur gering, der Entertainment Faktor ebenso. Für einen echten BMW Fan ist das aber mit Sicherheit ein schönes “Social Object” dass er gerne teilen wird.

(via adverblog)

 

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