Auto Konfigurator von Mercedes Benz auf Instagram

Die Idee des Nachbaus einer Website auf Instagram hatte bereits IKEA.

Mercedes Benz geht jetzt noch einen Schritt weiter: eine Fahrzeug-Konfiguration über Instagram. Man klickt sich von einem Feature zum nächsten durch. Ich möchte gar nicht wissen, welchen Entscheidungsbaum die Agentur hier nachbauen musste – und wie viele Instagram Accounts dafür angelegt werden musste, inkl. Profilnamen, Passwörter etc. Eine unglaubliche Arbeit muss das gewesen sein!

 

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Facebook Performance Daten 2013 vs 2014

Die folgende Infographic zeigt, wie die Performance von Facebookseiten verschiedener Größenordnungen einzuordnen ist. Und das im Vergleich 2013 vs 2014.

Die Cluster fangen an bei 1-1.000 Fans bis hin zu 10+ Mio Fans.

Interessant ist vor allem die Interaktionsrate, die bei 1-1000 Fans noch bei über 1% liegt, aber schon im Cluster 1k-10k Fans deutlich absinkt.

Was mir hier fehlt – vermutlich weil es sich nicht einfach so bei Facebook auslesen lässt, wenn man nicht Page-Admin ist: die Reichweite einzelner Postings in abosluten und relativen Zahle. Ich vermute, die liegt bei Pages mit 1-1.000 Fans noch deutlich höher in Relation zur Fanbasis als bei größeren Pages. Ich bekomme bei meiner Vanille Shop Fanpage relativ häufig mehr Reichweite als ich überhaupt Fans habe. Sprich: über 600-800 Views bei nur 585 Fans.

 

Average Facebook Performance Stats

Heineken #ShareTheSofa

Schöne Second Screen Idee von Heineken, bzw. Tribal DDB Amsterdam. Frage mich, wieso nicht mehr Unternehmen die Tatsache nutzen, dass die Menschen beim Fernsehen immer öfter ihr Handy/Tablet dabei haben und twittern, facebooken, etc.

Frage mich allerdings auch, warum ich die Aktion #ShareTheSofa nicht mitbekommen habe, wenn sie 1.2 Milliarden Mediakontakte generiert hat?

 

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19 kostenlose Digital Strategy Tools

Hervorragende Übersicht 19 kostenloser Tools für die Entwicklung digitaler Strategien, zusammengestellt von Julian Cole:

 


 

Einige kannte ich schon (TopsyGoogle Trends und Keywordplanner), andere noch nicht (Google Customer Journey Planner oder Wiztracker für YouTube Stats)

Lohnt sich, einige davon im Browser (oder anderswo) zu Bookmarken.

 

 

Social Media Networks Spickzettel: Informationen zu den wichtigsten Plattformen auf einen Blick

Wie oft schon musste man kurz und knapp über die einzelnen Social Media Netzwerke referieren, die Vor- und Nachteile, die jeweiligen Besonderheiten?

In solchen Fällen ein Spickzettel praktisch gewesen, den ich meinen jeweiligen Ansprechpartnern gegeben hätte.

Likeable Media hat einen erstellt. Im ersten Moment erscheint die Übersicht sehr nützlich, kurz und knapp die Fakten der wichtigsten Social Networks auf einen Blick präsentiert.

Je länger ich mir die Tabelle ansehe, desto mehr frage ich mich, für welche Zielgruppe oder welchen Anwendungsfall diese Grafik eigentlich gemacht wurde?

Für Social Media Experten kann es allenfalls eine Gedankenstütze sein, denn die kurzen Bullets dürften nichts Neues sein. Ansonsten hat der Social Media Experte seinen Job verfehlt.

Für Social Media Rookies sind die kurzen Bullets zu wenig “Fleisch”, um die Vor- und Nachteile wirklich zu verstehen. Hier dienen die Bullets maximal wie ein Gesprächsprotokoll, sollten dieser Zielgruppe vorher Hintergrundinformationen vermittelt worden sein.

Was macht man also mit solch einer Übersicht?

Aber seht selbst und bildet Euch eine Meinung:

 

Social Media Networks Spickzettel

 

(Gefunden bei Björn Tantau)

 

 

Lasse segelt für Vodafone die Mona Lisa in der Ostsee

Es gab in den letzten Jahren immer wieder Momente, in denen ich Kopf schüttelnd eine Online Idee aus der Kreation anhörte und mir dachte: jetzt spinnen die komplett. Wer soll das umsetzen? Haben die das “Big” in “Big Idea” wieder zu wörtlich genommen?

Meist klingt es so: Es soll jemand engagiert werden, der in der Realität irgendwas total Komplexes, Wahnsinniges und quasi Unmögliches unternimmt. Etwas, das das Markenversprechen in atemberaubender Größe einlöst.

Was das mit online zu tun hat? Ist doch klar: Das Projekt wird online dokumentiert. Auf einer Website kann man alles in Echtzeit im Livestream mitverfolgen.

Achja, “social” soll das ganze natürlich auch sein. Jeder soll was beitragen können. Echtzeitdaten sollen auf einer Google Map oder ähnlichem erscheinen.

Unmöglich? Denkt man oft, wenn man so eine Idee präsentiert bekommt. Irgendjemand bei Lukas Lindemann Rosinski hatte so eine Idee. Markenfilm Crossing als Produktionsfirma und Infected als Postproduction waren anscheinend in der Lage, solch einen Irrsinn umzusetzen. Irrsinn im positiven Sinn.

Das Resultat verspricht spektakulär zu werden. Im Rahmen der “#First” Kampagne von Vodafone wird Rollstuhlfahrer Lasse die Mona Lisa mit 40.000 GPS Punkten in der Ostsee segeln.

 

Vodafone Mona Lisa #First

 

Seht ihr? Wer hätte das nicht als komplett verrückte Idee abgestempelt?

Natürlich können Nutzer über die Website Lasse anfeuern. Einen Hashtag – #Rueckenwind – gibt es natürlich auch. In zwei Tagen, am 26. September geht es los.

 

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Kudos und Glückwünsche schon jetzt. Bin gespannt, wie das Resultat auf der Seekarte aussehen wird.

 

 

Twitter mit Online Shopping Button. Funktioniert das auch für Deutschland?

Twitter führt anscheinend eine neue Shopping Option für Tweets ein:

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Es wurden bereits einige Tests mit etwas anderem Setup durchgeführt, die sehr vielversprechend waren:

Bei Twitter-Nachrichten mit Link zu einem Amazon-Artikel genügt es, eine Antwort mit dem Text „#AmazonCart” zu senden, damit er zum Einkaufskorb hinzugefügt wird. Dem Analyse-Tool Topsy zufolge wird etwa 4000 mal täglich von der Funktion Gebrauch gemacht. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Käufe zustande kommen – Nutzer müssen sie hinterher noch bei Amazon bestätigen. (Focus Online)

Bei diesem neuen Kauf-Button muss man lediglich seine Daten eingeben und den Kauf bestätigen, ein Besuch der Website des Anbieters ist nicht notwendig.

Ob das in der Praxis auch in Deutschland rechtlich einwandfrei funktionieren wird, ist fraglich. Denn US Unternehmen setzen ihre Dienste in der Regel erstmal nur für den US Markt auf, Adaptionen für die internationalen Märkte folgen erst später, wenn überhaupt.

In diesem Fall ist es z.B. fraglich, ob eine AGB-Zustimmung eingebaut werden wird, Hinweise auf das Widerrufsrecht, sowie die Berechnung finaler Versandkosten.

Gerade letzteres, die fehlende Berechnung der Versandkosten, ist ja zur Zeit das Problem bei Google Shopping Ads. In den Ads steht nicht der Endpreis, da die Versandkosten nicht ausgewiesen werden. Das ist in Deutschland nicht zulässig. Wird das bei Twitter besser umgesetzt sein?

 

(danke für den Videolink an Björn Tantau)